La Palma – Kurvenreiches Schlemmen und Wandern

Über den Wolken auf La Palma

Barrancos, Lorbeer und gemopste Äpfel

Ich kann Euch sagen, Ende September ist es noch ganz schon warm auf La Palma! Perfekt für den Strand, schweißtreibend beim Wandern! Denn wirklich kühl war es in den Lorbeerwäldern dann auch nicht. Aber fabelhaft!

Bei der Routenauswahl habe ich natürlich auf den bewährten Rother Wanderführer für La Palma zurückgegriffen. Wenn ich wandern gehe, dann fast immer mit dem entsprechenden Rother und bin auch noch nie enttäuscht worden.

Da Mr. Fabelhaft sich erst an das „Wandern“ herantastet, habe ich kürzere Routen rausgesucht. Er sollte ja angefixt und nicht abgeschreckt werden 😀

Von La Zarza zur Ermita San Antonio

Wir starteten am Parkplatz des Parque Cultural La Zarza und nach einem kurzen Blick in unseren Rother Wanderführer ging es durch eine Unterführung auf die andere Seite.

Wandern La Zarza 12

Na, wenn das so gut ausgeschildert weitergeht, dann konnte  ich den Wanderführer ja direkt wegpacken 🙂

Durch dichten Lorrbeerwalder wanderten wir entlang des Bachbettes tiefer in den Barranco de La Zarza rein. Vorbei an einen von Steinen eingefassten Guanchen-Wohnsitz und Petroglyphen wandern wir immer tiefer in den Urwald hinein… fabelhaft! So langsam wurde es auch etwas kühler… sehr angenehm!

Gut, dass die reine Gehzeit nicht so lang war, denn Mr. Fabelhaft kam aus dem Staunen und Fotografieren gar nicht mehr raus…

Und wie eine alte Wanderweisheit besagt, „Das was Du runter läufst, läufst Du irgendwann auch wieder hoch“ Stimmt! 😀

Es ging nicht nur hoch, es ging dann auch raus aus dem kühlen Lorbeerwald ab in die heiße Septembersonne und tollen Aussichten. Nun war es eher eine Heidelandschaft durch die wir wanderten.

Was jedoch blieb, war die Ruhe und Einsamkeit. Außer uns war hier niemand unterwegs. Auch in dem im Wanderführer erwähnten „Freizeitpark“ – ein riesiger Platz mit Stellflächen für Wohnmobile, Grillplätze und Spielplatz – war nix los. Nachdem wir die Straße – überraschend neu und gut ausgebaut – überquert hatten, ging es wieder zivilisationsfreier weiter. Ok, nicht so ganz, denn am Wegesrand lag ein verwaister Nutzgarten mit Äpfel- und Feigenbäumen. An die Feigen kamen wir leider nicht ran, aber die Äpfel waren in Armlänge erreichbar und schmeckten ganz fabelhaft 😛

Weiter ging es über ein einsames Sträßchen, das wir jedoch schon bald wieder verließen, um mit einem Fahrweg wieder in den Barranco de La Zarza zu spazieren. Im Barrancogrund noch einmal abgebogen und dann ging es die letzten Meter auf dem vom Hinweg bekannten Weg zurück zum Parkplatz.

Das war absolut fabelhaft!

Gemütlicher Spaziergang durch Lorbeerurwald – Monte el Canal y Los Tilos

Da es doch heißer war, als ich dachte und ich Mr. Fabelhaft ja zum Wandern begeistern und nicht abschrecken wollte, hatten wir uns für eine gemächliche Wanderung durch den Lorbeerwaldurwald – seit 1983 UNESCO Biosphärenreservat – bei Los Tilos entschieden.

Startpunkt war kurz vor dem Besucherzentrum Los Tilos. Die ersten Meter ging es eine stillgelegte Forststraße bergauf und nach einem Tunnel standen wir auch schon mitten im Urwald. Die Gegend um Los Tilos ist eine der regenreichsten der Insel und das spiegelte sich auch in der Flora wieder… riesige Farne und lianenartige Ranken begleiteten unseren stetig berauf führenden Weg.

Auch hier waren wir wieder allein unterwegs. Eine fabelhafte Stille, die nur durch die rechts von uns rauschenden Wasserkanäle im Barranco del Agua unterbrochen wurde.

Nach rund einer Stunde erreichten wir eine breite Wegverzweigung und stiegen eine breite Steintreppe hoch zum Aussichtspunkt Espigón Atravesado – eine Messstation, 754m).

Was für eine fabelhafte Aussicht über den Barranco del Agua 🙂

Zurück ging es auf dem gleichen Weg, mit dem kleinen Unterschied, dass es nun bergab ging, was bei den Temperaturen deutlich angenehmer war als bergauf 😉

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