La Palma – Kurvenreiches Schlemmen und Wandern

Über den Wolken auf La Palma

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte erreichten wir nach einer abenteuerlichen Fahrt vom Roque de los Muchachos kommend über zahlreiche Kurven durch Bananenplantagen – und natürlich Steilhänge. An einen erinnerte ich mich sofort! Vor rund 7 Jahren bei meinem ersten La Palma Urlaub ging es die eine Seite runter nach Tazacorte und die andere Seite wieder hoch… Ich komme schon beim Gedanken daran wieder ins Schwitzen 😀 Was mir aber auch in Erinnerung geblieben war, Puerto de Tazacorte ist ein hübsches Fischerdörfchen mit bunten Häusern – und genauso traf ich es wieder an.

Abendessen sollte es im Casa del Mar geben. Ein schneller Blick in meine Ulmon Citymaps 2Go Liste verriet mir, dass es das Gebäude in Sichtweite vom Parkplatz sein musste… Erster Eindruck von Außen war nicht sooo einladend. Hätte ich nicht gelese, dass es dort leckeres Essen geben soll, spontan wäre meine erste Wahl nicht darauf gefallen. Abendessen hinter Gittern finde ich nämlich nicht so verlockend 😀

Naja, angucken konnte man es sich ja mal, notfalls waren an der Promenade auch noch andere Restaurants. Diese lockten uns aber erstmal nach der langen Autofahrt mit einem Cortado und Meerblick.

Restaurant Casa del Mar – Essen hinter Gittern 🙂

Tazacorte Casa del Mar3

Von innen sah es auf jeden Fall schon mal etwas netter aus – unten Bar, oben Restaurant. Wir waren die ersten Gäste, ok, es ist auch noch echt früh für spanische Verhältnisse. Egal – wie schlimm soll es schon werden 😀 Und so schlecht ist der Sonnenuntergang hinter Gittern auch nicht gewesen.

Und Spoiler vorweg, es war ganz fabelhaft. Natürlich nahmen wir auch hier Fisch und Meerefrüchte.

Als Vorspeise gab es Käse mit grüner Mojo, Croquetas und frittierte kleine Tintenfische. Die Wahl der Hauptspeise war sofort klar: Fisch des Tages!

Und auch hier wieder der Beweis: Gute Zutaten, gut zubereitet, kein Schnickschnack notwendig und absolut fabelhaft!

Gestärkt und ausgeruht traten wir den kurvigen Rückweg nach Los Cancajos an – mittlerweile stockdunkel, was bei den Straßenverhältnissen nicht wirklich Spaß gemacht hat. Kein Wunder, dass hier eine der größten Sternenwarten Europas steht. Der Sternenhimmel war wirklich jeden Tag gigantisch, nur leider nicht hell genug um die stockfinsteren Straßen zu beleuchten. Waren die Strecken im Hellen schon ein Abenteuer, im Dunklen allemal!

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