La Palma – Kurvenreiches Schlemmen und Wandern

Über den Wolken auf La Palma

Santa Cruz de La Palma

Natürlich haben wir auch einen Ausflug in die Insel-Hauptstadt gemacht! Praktischerweise ist vor dem Hotel Las Olas direkt eine Bushaltestelle. Leider haben wir es dennoch geschafft, den Bus zu verpassen, so dass wir kurzer Hand doch mit dem Auto die wenigen Kilometer nach Santa Cruz gefahren sind. Und nach einigem Hin und Her hatten wir dann auch endlich einen Parkplatz ohne blaue Markierung erwischt.

Blaue Markierung eines Parkplatzes bedeutet nämlich, dass man nur zeitlich begrenzt dort parken darf. Gefühlt waren 99% aller Parkplätze blau markiert und wir haben gefühlt in Los Cancajos geparkt. Aber so läuft man dann ja doch auch mal andere Wege als nur durch das Zentrum und wirklich groß ist Santa Cruz nun wahrlich nicht.

El Café de Don Manuel

Sightseeing macht hungrig 🙂 Und da schaut man einfach mal neugierig in eine der schönen geöffneten Türen rein und entdeckt ein tolles Café!

Eigentlich wäre bei dem tollen Wetter draußen sitzen auch nicht schlecht gewesen, aber wenn mir so ein toller Innenhof vor die Füße fällt und dann noch selbstgebackene Kuchen anbieten… was sollte ich da machen 😉

Gestärkt durch absolut fabelhaften Nuss- und Zupfkuchen ging unsere Tingeltour durch Santa Cruz weiter.

Es ist sehr „bunt“ und natürlich haben wir uns auch die Balkonhäuser angeschaut. Interessant, dass diese Balkone früher als Toiletten gedient haben 😮

Auf dem Weg zum Abendessen begegnete uns dann noch die ein oder andere interessante Dekoidee

Hoffentlich bekamen wir auch noch einen Tisch im Restaurant der heutigen Wahl, denn wir hatten uns das kleinste Restaurant von Santa Cruz rausgesucht und natürlich keine Reservierung. Wir hofften, dass wir durch unser frühes Erscheinen noch einen der 4 Tische ergattern würden.

Enriclai – Essen im Restaurant mit der Extraportion Liebe

Wir hatten Glück 🙂 Es war noch einen Tisch für uns frei. Ja, das Enriclai ist wirklich winzig – ein bisschen wie bei der Tante im Esszimmer mit Blick auf die Küche.

Carmen machte schon bei der Begrüßung einen absolut fabelhaften Eindruck auf mich. Diese Liebe und Ruhe, die sie ausstrahlte wurde noch durch die wundervolle Hintergrund Musik verstärkt. Dieses Gefühl wurde verstärkt, als Carmen sich zu uns setzte um die heutigen Gerichte zu erklären. Eine Karte gibt es im Enriclai nämlich nicht, macht auch irgendwie Sinn – denn gekocht wird, was es morgens zu kaufen gab. Und es so liebevoll erklärt zu bekommen, ist allemal schöner als es einfach nur zu lesen.

Schon durch ihre Beschreibungen lief mir das Wasser im Mund zusammen und die Erwartungen waren groß! Wenn Carmens Mann mit nur halb soviel Liebe und Herzblut kochte, wie seine Frau sich um den Rest kümmerte, dann kann es doch nur absolut fabelhaft schmecken!

Und ja, das tat es auch!

Ein fruchtiger Thunfischsalat zur Vorspeise…

Gefolgt von noch mehr Fisch… Filet und Ceviche 😛

Auch hier kein Schnickschnack: bodenständige Zutaten, mit Liebe zubereitet. Absolut fabelhaft!

Erstaunlicherweise waren wir davon auch schon satt, dass leider kein Nachtisch mehr passte und wir bekamen die wohl süßeste Rechnung der Welt 🙂

Schönste Rechnung ever Enriclai

Was für ein Erlebnis! Ich kann nicht sagen, ob ich mich in einem Restaurant schon mal so verzaubert gefühlt habe.

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