DIY IKEA Hack: Ein Expedit Sideboard wird weiß!

Es muss nicht immer direkt etwas Neues sein. Mit ein bisschen Farbe wird aus einem mittlerweile eher ungeliebten Möbel wieder schnell ein Hingucker!

Ähnlich ging es dem Ikea Expedit Sideboard. Es ist eins der ersten Versionen und hat nicht die typische Expedit-Würfelaufteilung sondern verschieden große Fächer. Perfekt für die Aufbewahrung von Plattenspieler, Mischpulte und Schallplatten! Das Sideboard sollte bleiben, ganz klar, aber leider war da ein Haken an der Sache… Buchenfunier! Leider passte dies so gar nicht in das Einrichtungskonzept. Und was wäre da naheliegender, als das gute Stück einfach weiß zu streichen?!

Es wäre ja auch nicht das erste Möbel, das ich gestrichen habe… Gut, das erste Furniermöbel, aber hey, wie schlimm kann es werden!

Shoppingtime!

Auf zum Baumarkt! Folgende Produkte stehen auf meiner Einkaufsliste:

  • Buntlack 2 in 1
  • Farbwalze lang
  • Farbwalze kurz
  • 120er Schleifpapier
  • Abdeckfolie

Mit dem OBI Buntlack 2 in 1 habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Auch ohne Anschmiergeln und Grundierung haben zwei Anstriche immer ein gutes Farbergebnis geliefert. Also kommt der nun auch auf das Sideboard.

Zwei Schaumstoff-Farbwalzen kommen auch mit. Ein langer Farbroller für die Außenflächen und ein kurzer Farbroller für die Innenfächer.

Es werde weiß!

Da sich weder Balkon noch Keller sich zum Streichen anboten, habe ich kurzerhand den Flur zur Werkstatt erklärt und großzügig mit Abdeckfolie ausgelegt. Als das Sideboard dann so frei im Flur stand und ich drumherum gehen konnte, wurde mir allerdings schlagartig klar, was ich mir da diesmal vorgenommen hatte… diese ganzen Fächer, die aus Decke, Seite und Boden bestehen. Du liebe Güte…

Also das „mal eben Streichen“ konnte ich gedanklich auch schon mal aus meinem Kopf streichen. Aber es half ja nix, das Ding musste weiß werden. Also fing ich mit mit dem Unkomplizierten an: Der Korpus.

Sideboard Korpus

Das ging erstaunlich fix! Trocknen lassen und ein zweites Mal drüberrollen. Fertig!

Als nächstes ging es an die Fächer. Geistesgegenwärtig hatte ich im Baumarkt zum Glück auch einen kurzen Roller gekauft, so dass ich auch die schmalen Fächer gut mit Farbe komplett erreichen konnte. Wichtig ist es auch, immer gutes Licht beim Streichen zu haben 😉

Ich gebe zu, es hat länger gedauert, als ich dachte. Aber ich denke ja eh immer, dass die Dinge ratz fatz gemacht sind. Das Furnier ließ sich sehr gut streichen. Wichtig ist, dass die Flächen zwischen den Anstrichen gut trocknen. Sonst kann es passieren, dass der vorherige Anstrich mit dem Roller nur hin und her geschoben wird.

Insgesamt habe ich nun ein verregnetes Wochenende für Streichen und Trockenzeit investiert.  Nun haben die Plattenspieler und Platten einen fabelhaften Platz.

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